Uluru, Olgas und Kings Canyon

01. und 02.02.06 – Uluru und… (von Carina)

Der Engländer war doch nicht dabei, zumindest nicht in derselben Gruppe wie wir und ehrlich gesagt hat mich das nicht traurig gemacht ;o) Ach ja, das Hostel war doch nicht so toll, da die Klimaanlage ziemlich laut war, wenn alle anderen Geräusche verschwunden sind und ausmachen konnte man sie nicht, da sie noch für zwei weitere Räume zuständig war. Egal, wir sind aufgewacht und pünktlich wie immer standen wir um 6 Uhr vor dem Hostel und wurden auch gleich von Micah, unserem Guide abgeholt. Der Bus war bestimmt das führende Modell… Anfang der 90er :o), aber er hat Klima, was wirklich sehr wichtig ist, wenn man auf dem Weg in die Wüste ist!

Schon am Abend zuvor hatte wir von Ian, dem Besitzer des Alices Secrets und ehemaliger Tourguide erfahren, dass wir eigentlich nicht eine Tour, sondern drei einzelne in einem Packet gebucht haben. Das heißt, dass sowohl die Guides, als auch ein Teil der Gruppe während der neun Tage wechseln wird. Das könnte natürlich auch ein Vorteil sein, falls die Leute oder der Guide nicht so das wahre sind. Im Moment sind wir sieben, die bis nach Darwin (inkl. Kakadu National Park) fahren, zwei Iren (Ger und Ailis), drei Schweizer (Lukas, Michelle, Steffi) und wir zwei Hübschen ;o)

Kurzer Schlenker in die Vergangenheit: schon beim Bestätigen der Tour kam ein kleines bisschen Enttäuschung gegenüber STA Travel auf. Wir hatten vor Tourbeginn eine freie Übernachtung in Alice gehabt, nicht nur, dass man uns das nicht gesagt hat, nein, wir wurden sogar noch extra darauf hingewiesen, dass wir beim Anruf unser gebuchtes Hostel angeben müssen, also hatten wir natürlich eines gebucht! War kein Weltuntergang und vielleicht bekommen wir das Geld sogar über STA zurück, aber trotzdem sehr ärgerlich.

Wieder zurück – wir wurden abgeholt – zum Check In gefahren und auf ging’s zum Ayers Rock! Bis dort waren wir nur zu siebt unterwegs, sehr entspannend, leider waren meine ersten Eindrücke nicht die, dass wir die nächsten Tage relaxt unserem Guide folgen könnten, ich kam mir eher ausgeliefert vor… Nach fünf Stunden Fahrt kamen wir beim Campingground an, der erste Eindruck war, dass die feststehenden Zelte nicht gerade die besten sind, ein kleines Militärcamp in der Wüste… dementsprechend wurden auch gleich die Aufgaben verteilt: Holz abladen (welches wir zuvor irgendwo im Outback aufgesammelt hatten), Tomaten schneiden, restliches Essen hinrichten oder nichts tun! Nach dem Essen (Micah hatte inzwischen 13 weitere Touristen abgeholt – wo auch immer) sollten die eigentlichen Tagesaktivitäten beginnen. Was die waren haben wir mal wieder net so ganz verstanden, da sich der Plan aber sowieso ständig änderte war es net so schlimm ;o) Wir besuchten das Uluru Visitor Center, die Olgas und zum krönenden Abschluss fuhren wir zum Sonnenuntergang zum Uluru und es gab Billig-Champagner in Plastikbechern, war toll!!!

Uluru oder Ayers Rock

Der zweite Tag mit Micah war noch ein bisschen verplanter als der erste, zum Sonnenaufgang waren wir wieder beim Uluru (das hieß aufstehen um 4:30) und haben auf dem Base Walk den Felsen umrundet, war ein super Erlebnis! Die Sonne verschwand zwar ziemlich schnell nachdem sie aufgegangen war, aber das machte die 10 km erträglicher. Danach saßen wir für 2,5 Stunden im Einkaufzentrum von Yalara, eine Stadt, die nur für Touristen entstanden ist, dementsprechend interessant war es dort auch – aber es gab Kaffee! Viel mehr gab es dann auch nimmer zu tun, der restliche Tag bestand aus der Fahrt zum Kings Canyon, wo wir die Nacht verbrachten und ein echt leckeres Lagerfeueressen hatten! Da wir wegen der Hitze und dem Sonnenaufgang schon bei Dunkelheit auf den Canyon steigen sollten ging der dritte Tag um 3:30 Uhr los… und trotz das es dunkel war, war der Aufstieg anstrengend und schweißtreibend. Natürlich schob sich kurz vor der Sonne eine Wolke vor den Horizont, aber es war trotzdem ein schöner Start in den Tag! Es folgte eine Wanderung durch den Canyon, wobei uns Micah (übrigens ein Halb-Aborigine) jede Menge über die Natur und die Aboriginekultur erzählte.

Abends waren wir schon wieder in Alice, der Partystadt schlechthin… es folgte ein langer Abend und wieder mal zu frühes aufstehen!

Devils Marbles und Banka Bankazurück zur Übersichtskarte