Darwin

10.02.06 – Darwin (von Simon)

Ja, wir sind immer noch am Leben, allerdings waren die letzten neun Tage ziemlich stressig (aber auch gut). Im Moment sind wir in Darwin, haben gestern schnell unser Hostel gewechselt, nachdem uns das via Internet gebuchte in den kleinsten, dreckigsten und stinkigsten Raum der Welt pferchen wollte. Die nächsten drei Nächte sind wir noch hier und fliegen dann nach Singapur, um nach wiederum drei Tagen ins kalte Deutschland zurückzukehren.

11.02.06 – Darwin (von Carina)

Gestern mussten wir uns von den lieb gewonnenen Reisebegleitungen Ailis und Gerard verabschieden, von denen haben wir glaub am meisten englisch gelernt. Hier mein erster englischer Witz:
„What is a mixed feeling?
If you see your mother in law drives over a cliff with your new car.“

Ja ja, jetzt wo wir uns langsam verständigen können müssen wir wieder ins kalte englischunfreundliche Deutschland zurück ;o) aber auch dort gilt: „Don’t go cruising after boozing!“

In dem Sinne verbringen wir nun unsere letzten Tage in Australien mit Souvenirs, Museen und dem netten Hostelpool!!!

12.02.06 – Darwin (von Simon)

Mein Tourrückblick fällt ein bisschen kürzer aus, da meine Finger im Moment an der Tastatur festzuschwitzen drohen.

Man kann von Glück sagen, dass sich sehr schnell eine kleine, eingeschworene Gruppe gefunden hat, die sich trotz negativer Einflüsse von bavarischer Seite aus nicht auseinander bringen lies. In dieser Gruppe waren tatsächlich alle so dämlich, eine 9-Tagestour zu buchen. Nächstes Mal (und ich hoffe inständig, es gibt ein nächstes Mal) werden wir mehrere kürzere Touren buchen – nach 9 Tagen Adventuretour geht man am Stock.

Das Dumme an solch einer Tour war, dass ich mir nicht den geringsten Gedanken darüber gemacht hab, was ich erwarten sollte. Abenteuertour im australischen Outback, 100% Luftfeuchtigkeit oben in Darwin, lässig im Zelt übernachten – das alles hört sich im 20 Grad kühlen Reisebüro in Deutschland richtig prima an. In der Realität sieht es aber anders aus – ich bereue nichts, würde aber – GARANTIERT – nicht noch mal eine solche Tour machen, trotz all der Menschen, die ich hier treffen durfte. Da war der Ire (Namens Ger), von dem ich lernen durfte, wie das irische 7-Zwerge-Lied geht und ein seltsames Gebräu (Fatfrog) verzehrt wird, seine Freudin Ailis, deren Einstellung gegenüber Engländern jeder teilen sollte, der Schweizer Lukas, der sich gerne Heidi nennt und ein komplettes Bierglas in den Mund stecken kann, und natürlich die Kollegen, über die Carina schon schrieb.

Alles in allem ein guter Abschluss unserer Australienreise. Ist es wirklich schon rum? Morgen muss schon wieder aus dem Hostel ausgecheckt werden, dann folgen noch drei Tage Stopover in Singapore – und dann war’s das!?

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