230V-Einspeisung im T5 Multivan – Teil 2 (Einkaufsliste)

Fortsetzung von diesem Artikel.

Die meisten Teile – vielleicht alle – findet man im örtlichen Baumarkt. Hier ist auch ein guter Ort, um die Haptik der Waren vorab zu prüfen (gerade bei Kabeln spürt man da schon recht gut, wie viel robuster ein gummiummanteltes im Vergleich zum Standardkabel ist). Online zu bestellen ist aber halt einfach bequemer. Alle Teile bekommt man über Amazon, aber teilweise etwas günstiger auch über Conrad oder Voelkner. Ich stelle deshalb mal die Einkaufsliste jeweils mit Amazon- und Voelkner-Link (Amazon direkt, Voelkner am Ende des Beitrags) bereit. Reihenfolge ist die, die die Teile dann auch von Campingplatz bis Innenraum und Endverbraucher haben (so grob zumindest):

Kabeltrommel mit CEE-Stecker. Habe ich bereits vom Wohnwagen und ich bin ganz zufrieden damit. Zu erwähnen wäre, dass meine 20m wohl teilweise zu kurz sind (ich hatte nie Probleme, aber manche Campingplätze geben wohl bis zu 50m Bedarf an) und – wichtiger – dass wir in Südfrankreich doch noch einen Adapter brauchten, da in den französischen Steckdosen die Erdung über einen zusätzlichen Stift realisiert ist, der in einem Loch im Stecker verschwinden soll. Ist dieses Loch nicht da, geht es nicht. Ich war der Meinung, ich hätte alle nötigen Adapter bereits, tatsächlich fehlte dieses Loch aber an meinem Schuko-CEE-Adapter und ich musste mir mit einer Dreifachsteckdose behelfen, die ich noch im Wohnwagen hatte. Deshalb hier noch zusätzlich (und schon ist die Reihenfolge dahin):

Adapter (Schuko-Stecker auf CEE-Buchse), um von einer Schuko-Dose auf einen CEE-Stecker zu kommen. Darauf achten, dass das „Loch“ für Frankreich drin ist.

CEE-Winkeladapter. Sollte die Kabeltrommel (wie bei mir) nicht bereits eine gewinkelten CEE-Buchse am Ende haben, braucht man den Adapter, damit bei meiner bevorzugten Einbauart die Motorhaube noch sauber geschlossen werden kann. Den Adapter wählt man dann je nach Wunsch mit der Stecker-/Buchsenkombination Schuko-Stecker / gewinkelte CEE-Buchse oder CEE-Stecker / gewinkelte CEE-Buchse.

CEE-Einspeisedose (wobei es korrekterweise Einspeisestecker heißen muss). Mit Abdeckklappe/-schieber. Hier muss darauf geachtet werden, dass sich die Motorhaube mit eingesteckter Leitung und geöffneter CEE-Klappe noch schließen lässt und, dass die Dose im geschlossenen Zustand zumindest spritzwasserdicht ist.

Kabel. Ich habe mich für 2,5mm²-Gummileitung entschieden, da die 2,5mm² für Außenleitungen empfohlen (vielleicht sogar vorgeschrieben?) sind. Die Gummiummantelung ist bei dieser Ausführung schön dick und das Kabel fühlt sich qualitativ sehr hochwertig an. An Länge braucht man 2,50 Meter bis zum Fahrersitz, wobei ein bisschen Puffer nicht schaden kann. Gibt es zwar ebenfalls bei Amazon, hier wird ein Gang in den Baumarkt aber günstiger sein, weil man eben keine 50m braucht.

Sicherungskasten. Korrekt Kleinverteiler genannt. Muss IP65 wasserdicht sein, wenn er – wie bei mir – in den Motorraum soll. Wie oben erwähnt möchte ich die Kabelwege zwischen Einspeisepunkt und FI möglichst kurz halten und habe mich deshalb gegen einen Einbau des FI und des Leitungsschutzes im Innenraum entschieden (oftmals wird dieser in den Sitzkonsolen angebracht, was sicherlich auch Vorteile haben mag. Der kleinste Verteiler reicht in meinem Fall für Sicherung und Personenschutzschalter aus.

Leitungsschutz und Personenschutzschalter. Das Ganze gibt es auch noch in Kombination und noch sicherer und schöner als PRCD, der einfach in die Leitung eingesteckt wird, also sogar noch vor dem Einspeisepunkt in der Leitung hängen kann. Hat den Vorteil, dass man das Teil ohne Aufwand vor ein anderes Fahrzeug, eine Kabeltrommel, einen Verteiler oder jedes andere ähnliche Gerät hängen kann. Die von mir gewählte Lösung bleibt fest im Fahrzeug. Hat beides Vor- und Nachteile, ich hatte mich hauptsächlich aufgrund des Preises für den Festeinbau entschieden – im Hinterkopf immer, dass ich zu 95% auf sicher ausgestatteten Campingplätzen stehen werde und den FI „eigentlich“ nicht bräuchte.

Erhaltungsladegerät. Hatte ich hier schon mal erwähnt und ich bin mir noch etwas unschlüssig, ob ich das echt einbauen sollte… Die Überlegung ist, das günstige Teil irgendwie wasserdicht zu bekommen und im Motorraum neben der Starterbatterie zu platzieren, um diese automatisch mitladen zu lassen, sobald Strom anliegt. Andererseits möchte ich auch gern mein „gutes“ Ladegerät zusammen mit Ladebuchsen einsetzen, das ich dann aber besser mobil lasse.

Einbausteckdosen mit Abdeckklappe und Kindersicherung. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind Abdeckungen im Fahrzeugbereich Pflicht. So oder so würde ich die mit Kindern an Board auf jeden Fall verbauen (um die Steckdosen durch die Klappe für die Kinder interessanter zu machen ;-)).

Weiter geht es mit dem Einbau. Endlich!

Einkaufsliste bei Voelkner:
– kommt noch und werde ich hier verlinken, wenn sie fertig ist!

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1 Antwort

  1. 14. Juli 2017

    […] Fortsetzung von hier… […]

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