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Eine Ära geht endgültig zu Ende

2. Juni 2009

Seit dem Wochenende ist das Zeitalter der Leonberger Bausparkasse nun endgültig vorbei. Ich hatte ja bis zuletzt gehofft, dass in einem vergessenen Luftschutzbunker noch der orangene VW-Bus aus den 50ern gefunden wird, den es – ist schon ein paar Jährchen her – mal auf einem Werbeplakat zu bestaunen gab. Aus der Traum. Vermutlich wäre es im Schwabenland eh schwierig geworden, denen weiszumachen, dass er maximal ein paar hundert Euro wert ist.

Ich konnte leider nicht vor Ort in Leonberg sein, als der Südturm im Boden verschwand und der Nordbau, naja, sagen wir, sich dem Boden ein Stück näherte (da braucht’s schon mehr als konventionellen Sprengstoff). Immerhin konnte ich in der Nacht nach der Sprengung das Gelände noch betreten besichtigen – erinnert aber mehr an einen Kriegsschauplatz als an ein gewolltes Abreißen. Leider war hier keine Kamera am Mann, deshalb hab ich meine Eindrücke mal aufgemalt. Nee, hab ich natürlich nicht, allerdings gibt es beim Kollegen Squalus lecker Bilder. Schnell nach unten gescrollt, hat man ein kleines Video. Alternativ kann man auch sein schon fertiges Video anschauen, das er ebenfalls auf seiner Seite verlinkt. Bitte auf die prima Kommentare achten; da besteht er zu Recht drauf, dass die alle von ihm selbst – und nur ihm – eingesprochen sind (sein schwäbisch wird immer besser). ;-)

Bye bye Leobau!

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3 Kommentare zu Eine Ära geht endgültig zu Ende

  1. Squalus on 2. Juni 2009 at 18:44

    Wie, du hattest keine Kamera am Mann? Ich denke du hast ein Eier legendes Wollmilchsau-iPhone? :-P

    Die ‘prima Kommentare’, die im Video zu hören sind, sind ja nur die Spitze des Eisberges, denn die schwäbelnden Herrschaften standen bereits seit über anderthalb Stunden neben mir und deren Gespräche bzw. Monologe waren grauenvoll!!! Der Osama-Typ war gar nicht mal der Schlimmste! Das Rentnerpaar links von mir, laberte (bzw. schwätzte) in einer Tour. Und die Themen waren stellenweise alles andere als political correct…

  2. Simon on 2. Juni 2009 at 19:37

    Tjaaa, ein iPhone, das auch noch einigermaßen gute Bilder macht.. das wär was…

    Da bereue ich mein Fernbleiben bei der Sprengung doch nicht so sehr – wenn ich denke, dass man sich, einmal positioniert, vermutlich nicht mehr vom ergatterten Platz wegbewegen darf (will man ihn behalten). Da können anderthalb Stunden wahrscheinlich ganz schön lang werden ;).

  3. Squalus on 2. Juni 2009 at 19:48

    Seeehr lang… Und wenn man dann auch noch den Sonnenschutz nicht auf der Survival-Liste hatte, hat man von der ganzen Aktion sogar noch Tage später etwas. ;-)

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