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Kantenrost – die alte Hippe!

20. Februar 2008

Originalzustand Bluestar

Vor etwa drei Wochen habe ich mir Fußmatten für den Bus gekauft (natürlich für den Bus, ich hab ja kein anderes Auto mehr *schluchz*) und am Montag hat es der Verkäufer dann auch endlich geschafft, sie zu verschicken… also ging es gestern ans Einbauen. Ja richtig, in einem normalen Auto würde man sie vielleicht rein legen, im Bus baut man sie ein. Damit die große Matte für den Fahrgastraum passt, müssen die Back2Back-Sitze raus und die Bank zumindest gelockert werden. Da ich aber unter der Bank das Hifi-Gedöhns, Ladegerät, Spannungswandler und Sicherungen verbaut habe, musste die komplette Bank raus.

Multivan Klappbank ausbauenDer Ausbau gestaltet sich recht einfach, wenn man sich mal zum Anfangen überwinden konnte. Die Sitzfläche einfach hochklappen und die vier Schrauben an den Scharnieren lösen. Die Rückenlehne anschließend nach vorne klappen und ebenfalls die Schrauben lösen (wieder 4). Sobald die Polster sicher und sauber verstaut sind, kann die Frontblende (das Brett, auf dem die Bank aufliegt) mittels zwei Schrauben pro Seite gelöst werden. Multivan Klappbank ScharniereAnschließend geht’s an die Scharniere, die mit Sechskantschrauben an der Karosse besfestigt sind. Bei mir waren unter vier Schrauben drei verschiedene Typen. Ob das so normal ist – keine Ahnung. Zur Sicherheit macht es Sinn, sich die Position der Schrauben zu notieren. Somit sollte die Bank komplett draußen sein.

So, jetzt könnte man eigentlich bequem die Fußmatten hinlegen und die Bank wieder einbauen – Feierabend! Aber wenn man die Bank eh schon mal draussen hat, könnte man auch gleich diverse Rostkontrollen durchführen. Bodendaemmung vom MultivanAlso Teppich und die Dämmmatten darunter heraus. Hmm, grüne Flüssigkeit neben der Zusatzheizung? Das könnte vielleicht erklären, wo mein Kühlwasser bleibt (ich hatte nie großen Verlust, aber musste alle paar hundert Kilometer einen Schluck nachkippen). Da wäre dann wohl meine Wochenendbeschäftigung gefunden, allerdings hab ich noch keine Ahnung, wie ich das Ding aufmache (klar, das Gehäuse war schnell weg), ohne dass ich dabei was unwiederbringlich zerstöre (ich hatte irgendwas gelesen, dass die Zusatzheizung bei ca. 300 Euro liegt). Trotzdem war ich sehr zufrieden mit dem Zustand des Bodens. Seitenverkleidung ausbauen beim MultivanAlles schön lackiert, rostfrei und sauber. Außerdem bin ich beim Anblick der dort verlegten Kabel auf die Idee gekommen, den Zusammenbau zur Neuverlegung der Batterie- und Lautsprecherkabel zu nutzen.

Da die nun nicht mehr vorhandene Dämmung den Blick auf die Schrauben der Seitenverkleidung möglich machte, musste die natürlich auch gleich weg.

Nun wird’s spannend. Eine alte Busregel sagt, wenn man an den Fugen von außen Rost erkennen kann, bzw. diese aufgeplatzt sind, kommt’s von innen und dort sieht’s dann entsprechend übler aus. Nun ja, ich hab teilweise spröde Fugen und ein bisschen Rost kann man schon erkennen. Also in Höhe der Kanten vorsichtig die Mineralwolle gelöst:

T3 Fugen von innen TeilelagerSoviel also zu dem Thema… Jetzt hat mich für heute die Lust verlassen, deshalb noch schnell alle ausgebauten Teile in die Garage geräumt und morgen geht’s weiter!

@Squalus: Da ist mal eines der versprochenen Motorradbilder ;-)

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4 Kommentare zu Kantenrost – die alte Hippe!

  1. Squalus on 20. Februar 2008 at 22:29

    >>@Squalus: Da ist mal eines der versprochenen Motorradbilder ;-)<<
    Juppiduh… Eine schwarze(?) Maschine in einer halbdunklen Ecke! ;-)

    Ist das eine Yamaha Fazer oder eine XJ 600 S Diversion? Das ist recht schwer zu erkennen. Noch 9 Tage…

  2. Simon on 20. Februar 2008 at 22:39

    Angeber! Das hab ich Dir bestimmt mal erzählt und Du machst jetzt hier auf dicke Hose und Mopedkenner… ja, ist ne XJ 600 S Diversion, vollkommen korrekt. Und ja, sie ist schwarz. Und, der Hammer, das mit der halbdunklen Ecke stimmt auch!

  3. Squalus on 20. Februar 2008 at 23:06

    Hmmm, ich meine, dass ich von dir nie mit näheren Daten zu deinem Mopped versorgt worden bin.

    Kenner? Eher nicht, aber als ich mir damals mein erstes richtiges Mopped kaufen wollte, stand die Diversion an erster Stelle auf meiner Wunschliste (dicht gefolgt von der Kawasaki ZZR 600). Letztendlich habe ich mich dann aber spontan für eine Suzuki GSX 600 F entschieden.

  4. Simon on 21. Februar 2008 at 09:07

    Tja, die Suzi würde mir auch zusagen. Na gut, dann glaub ich dir halt, dass du sie erkannt hast. Wenn der Buskrempel wieder eingebaut ist und ein wenig mehr Sonne rauskommt, muss ich dringend mal bessere Bilder machen.

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