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Reisebegleiter Notebook – Teil 1 – Die Tasche

20. Dezember 2006

Ich hatte einen ähnlichen Artikel schon mal im alten Blog geschrieben, allerdings macht der ständige technische Fortschritt und auch die mittlerweile gesammelten Erfahrungen sowieso ein Update nötig – deshalb schenke ich mir das Copy-And-Paste des anderen Beitrags gleich ganz.

Unsere Entscheidung, ein Notebook mit auf Tour zu nehmen, hatte die Gründe, dass

  1. wir via Blog die Daheimgebliebenen informieren wollten.
  2. wir per Mail erreichbar sein wollten.
  3. ich Internetseiten warten sollte.
  4. wir unsere digitalen Bilder und Videos komfortabel sichern wollten

All das hätten wir zwar auch per beliebigem Internetzugang erledigen können (sieht man vielleicht vom Sichern der Videos ab), allerdings kam da der Sicherheitsaspekt dazu. Ich wollte ungern Webseiten über WebFTP updaten, private Bilder über dubiose Hostel-Brenn-PCs sichern und Mails ständig über Webmail abrufen. Nebenbei wollten wir auf der Reise ja auch so viel wie möglich sehen – deshalb wäre es ungeschickt gewesen, stundenlang im Internetcafe um die Ecke Blogeinträge und Mails zu schreiben.

Mit dem Notebook an der Seite hatten wir die Möglichkeit, offline auf Mails zu antworten und konnten das Erlebte dann schreiben, wenn wir die Zeit und Lust dazu hatten. Und das haben wir auch gemacht! Wenn man ohnehin 30 Minuten neben einer SpeedQueen (Waschmaschine) warten muss, kann man auch gleich über dieses Abenteuer im Blog berichten… Besonders wichtig kommt man sich übrigens in einem Starbucks vor, wenn man beim Kaffeetrinken gemütlich die Mails checkt. Dies ändert sich erst, wenn man die ganzen anderen Kaffeetrinker um sich herum bemerkt, die allesamt kleine weiße Notebooks der oberen Preisklasse dabei haben und damit Aktienkurse beobachten… (ob die wohl wirklich arbeiten?).

Naja, weiter im Thema. Damit man unterwegs nicht Opfer eines Displayschadens wird, muss das Behältnis – wahrscheinlich ein Rucksack o.ä. – sorgfältig gewählt werden. Eine (gepolsterte) Notebooktasche macht nur dann Sinn, wenn man nicht auf Backpackerart reist. Die Taschen sind in der Regel recht unhandlich, da sie normalerweise mit nur einem Riemen ausgestattet sind. Außerdem sieht jeder drittklassige Taschendieb schon aus der Entfernung, dass sich der Einsatz hier lohnen könnte.

Meines Erachtens besser ist ein Rucksack, der schon ein Notebookfach integriert hat. Weitere Anforderungen an dieses Gepäckstück sind:

- die Abmessungen. Er MUSS ins Handgepäck passen. Niemals ein Notebook, das sich nicht in Originalverpackung (Styropor) befindet, am Flughafen aufgeben! Ich habe schon die gruseligsten Geschichten gelesen, von Menschen, die genau das gemacht haben. Es kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit defekt am Ziel an.

- die Beschaffenheit. Er sollte einigermaßen wasserdicht uns strapazierfähig sein. Der Rucksack stellt hier ein typisches “Daypack” dar. Darunter versteht man den Rucksack, den man zu Ausflügen, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten mitnimmt, bei denen man (voraussichtlich) am Abend wieder zurück ins Hostel – zum “richtigen” Rucksack kommt. Aus diesem Grund sollte er neben diesen Eigenschaften auch noch bequem zu tragen sein. Ein günstiges Notebook wiegt locker mal 3-4 kg, dazu kommt dann noch Digitalkamera und weitere Kleinteile – hört sich lächerlich an, aber gerade am Anfang einer Tour (also im untrainierten Zustand) spürt man jedes Kilo im Nacken.

- weitere Eigenschaften. Viele kleine Fächer, je mehr, desto besser. Das Notebook sollte gut zugänglich sein, da man es z.B. am Flughafen oder an wichtigen Sehenswürdigkeiten, ständig aus- und wieder einpacken muss.

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